Leadership

Der Kapitalismus ist auf Fantasien gebaut

„In der Ökonomie dreht sich alles um die Zukunft.“ Mit dieser These zeigt der Soziologe Jens Beckert, dass unser Wirtschaftssystem auf Imagination und Fiktion beruht, also auf Vorstellungen und Erzählungen, was morgen sein wird. Chefredakteur Martin Claßen hat mit ihm gesprochen, weil er zunächst nicht glauben wollte, dass Zukunftserwartungen, die bekanntlich oft enttäuscht werden, so bedeutsam für Entscheidungen in der Gegenwart sind.

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Digitaler Wandel im digitalen Umfeld:

Wie Microsoft seine Beschäftigten ins Boot holt

In vielen Unternehmen wird die Digitalisierung immer noch als Frage von Nullen und Einsen und damit aus einem technologischen Blickwinkel betrachtet. Das ist nicht zwingend falsch, doch vergessen viele Führungskräfte dabei den Einfluss des Faktors Mensch in der Digitalisierung. Im zahlengetriebenen Unternehmensalltag übersehen sie schnell, dass die Menschen die eigentlichen Treiber (oder Bremser) der digitalen Transformation sind. Denn es geht nicht nur um die Einführung neuer Tools, die Digitalisierung von Prozessen und die Orchestrierung der IT. Der Wandel muss viel tiefer greifen und zuallererst in den Köpfen stattfinden.

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Ohne gute Jugend keine gute Zukunft?

In jeder Ausgabe stellen wir einen Fall vor und bitten zwei Change-Management-Profis, uns ihre Lösung mitzuteilen. Dieses Mal befassen sich Prof. Dr. Gunther Olesch von Phoenix Contact und Dr. Hans-Joachim Gergs von Audi mit einem Geschäftsführer, der die nachfolgenden Generationen als Chance und Risiko für die Zukunft seiner Firma sieht.

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Salutogenetische Führung

„Niemand geht sicher am Ufer entlang“, so der Medizinsoziologe und Stressforscher Aaron Antonovsky. Als Begründer des Konzepts der Salutogenese (Gesundheitsentstehung) betrachtete er Krankheit und Gesundheit nicht als sich ausschließende Gegensätze, sondern als Pole eines Kontinuums, zwischen denen der Einzelne im Laufe seines Lebens beständig hin- und herpendelt. Vor allem ging es ihm aber um die gesundheitsstärkenden Faktoren, die wiederum für eine salutogenetische Führung der zentrale Orientierungspunkt sind.

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Change Leadership

Wirksame Führung ist der Schlüssel in Veränderungsprozessen. Was aber kann und muss eine Führungskraft tun, damit sie die Unterstützung aller relevanten Beteiligten bekommt? Drei Experten des globalen Chemiekonzerns BASF geben Einblicke in ihre interne Beratung.

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Nicht gegen das Selbstkonzept: Wie Change im Einklang mit persönlicher Identität gelingt

Das Selbstkonzept von Menschen wird heute stark durch ihre Arbeit und die Zugehörigkeit zu den Gruppen ihres Unternehmens geprägt. Change-Prozesse verändern, was man tut, und oft auch, mit wem man zusammenarbeitet. Dies kann die Identität der Betroffenen bedrohen, zu Stress führen und Unterstützung für den Wandel blockieren. Change ist somit identitätsrelevant und Verantwortliche sollten unterschiedliche Bedrohungen des Selbstkonzepts kennen und gezielt Maßnahmen einsetzen, um sie abzuschwächen.

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Cost Cutting

In jeder Ausgabe stellen wir einen Fall vor und bitten zwei Change-Management-Profis, uns ihre Lösung mitzuteilen. Dieses Mal befassen sich Christian Lebrenz, Professor für Human Resource Management an der Hochschule Koblenz, und Martin Günther, Vice President Global HR Sales bei Festo, mit einem Veränderungsprozess, der innerhalb von fünf Jahren zum dritten Mal zu scheitern droht.

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Great at Work

Wegweiser Monat für Monat sind im Change Management neue Schlagworte zu hören und zu lesen. Aber nur wenige dieser Buzzwords stehen für innovative und wirkmächtige Konzepte zur Gestaltung des Wandels. Diese wegweisenden Konzepte stellen wir Ihnen hier vor. In dieser Ausgabe: „Great at Work – was Top-Performer besser machen“ Morten T. Hansen Morten T. Hansen hat gemeinsam mit einem Team aus Forschern in einer fünfjährigen empirischen Studie 5.000 Manager und Mitarbeiter daraufhin untersucht,

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Veränderungsbremse Risikomanagement

Vor allem große Unternehmen werden mehr und mehr formalisiert und verrechtlicht. Die Hebel dazu sind Compliance, Controlling und Revision. Damit schützt sich die Organisation vor unlauterem Gebaren ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter. Aber je enger das Korsett wird, desto starrer wird die Organisation. Mit dem Risikoforscher Gerd Gigerenzer hat Chefredakteur Martin Claßen über Lähmungserscheinungen als Folge einer Überregulierung gesprochen.

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Kunstbasierte Interventionen: Den Groove im Business finden

„I am not a business man. I am an artist“, sagte der amerikanische Investment-Milliardär Warren Buffet. Tatsächlich ähnelt Management in einer globalen, dynamischen Wirtschaftswelt weniger einem nüchternen Umgang mit Menschen und Zahlen als einer Kunst. Führung und Zusammenarbeit sind keine rein rationalen Prozesse, sondern werden von implizitem Wissen und sinnlicher Wahrnehmung gesteuert. Kreativität, Improvisation und Innovation funktionieren nicht auf Knopfdruck, sondern verlangen neue Methoden, die sich gern bei der Kunst bedienen.

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