Corporate Culture

Ehrlichkeit oder Euphemismen?

Kontraste greift kontroverse Debatten auf. Zwar ist im Change Management nichts nur so oder nur anders. Mittelwege bieten meist die besseren Lösungen. Deutliche Positionen helfen aber, die eigene Sicht- und Vorgehensweise zu klären. In dieser Debatte geht es um die Frage, ob negativ besetzte Begriffe bei der Gestaltung des Wandels verwendet werden sollten oder nicht.

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Gerresheimer: Mehr Verantwortung im Produktionsbereich

In einem deutschen Produktionswerk wurde dank neuer Führungsstruktur das Commitment der Mitarbeiter dauerhaft erhöht. Zuvor gab es Zielkonflikte, Qualitätseinbußen und Motivationsverlust. Am Standort Wertheim der Gerresheimer AG drohte das Leistungsniveau dauerhaft zu sinken. Durch eine Veränderung der Führungsstruktur und gezieltes Change Management gelang die Wende.

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Gewissensaristokraten schweben über dem Wandel

Menschen legen gern ein Bekenntnis ab. Entweder als Ausdruck ihres spirituellen Glaubens, ihres politischen Denkens oder schlicht eines singulären Lifestyle, etwa durch imagegeladene Produkte. Mehr und mehr wird auch das Reden über Werte, Haltungen und Gesinnungen zum persönlichen Bekenntnis. Mit dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich sprach Chefredakteur Martin Claßen, um herauszufinden, warum Bekenntnisse inzwischen so populär sind und Werte von Befürwortern und Gegnern organisatorischer Veränderungen wie eine Monstranz vor sich hergetragen werden.

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Purpose: Über den Sinn und Zweck

Der Sinn und Zweck eines Unternehmens gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor für Veränderungsvorhaben. Denn viele Beteiligte erwarten eine klare Antwort auf ihre Frage nach dem normativ-ethischen Fundament des Wandels. Das Wertegerede bewegt sich stets auf einem schmalen Grat zwischen ökonomischer Rendite und humanistischen Idealen, zwischen vorzeigbaren Resultaten und innerem Zusammenhalt, zwischen Effekthascherei und Glaubwürdigkeit. Die Formulierung des Purpose wird damit zur Nagelprobe im Change Management.

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Kleidung als Code

Es gibt keine spezielle Mode, die erkennen lässt, ob jemand zum Wandel bereit ist. Aber immer schon war die Kleidung Ausdruck von Haltungen. Über die sich ändernden Dresscodes im Business haben sich die Modesoziologin Antonella Giannone und Chefredakteur Martin Claßen unterhalten.

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„Fairness muss sein“

Kontraste greift kontroverse Debatten auf. Zwar ist im Change Management nichts nur so oder nur anders. Mittelwege bieten meist die besseren Lösungen. Deutliche Positionen helfen aber, die eigene Sicht- und Vorgehensweise zu klären. In dieser Debatte geht es um die Frage, ob Fairness zu denjenigen Verhaltensnormen im Business zählt, die nicht zur Disposition stehen.

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Die fokussierte Organisation

Wegweiser Monat für Monat sind im Change Management neue Schlagworte zu hören und zu lesen. Aber nur wenige dieser Buzzwords stehen für innovative und wirkmächtige Konzepte zur Gestaltung des Wandels. Diese wegweisenden Konzepte stellen wir Ihnen hier vor. In der aktuellen Ausgabe: „fokussierte Organisation “ von Antonio Nieto-Rodriguez. In dieser Ausgabe: „Die fokussierte Organisation“ von Antonio Nieto-Rodriguez. Der Spanier kommt aus der Unternehmens- und Beratungspraxis und gilt als weltweit

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Working Out Loud: Endlich raus aus der Anonymität

Die Beliebtheit von Working Out Loud in Deutschland ist vor allem in Großkonzernen zu beobachten, wo die traditionellen Strukturen und Arbeitsweisen zu Silos und dem weitverbreiteten Gefühl der geringen Wirksamkeit geführt haben. Der selbstorganisierte Ansatz des Lernens ist nicht spektakulär und nicht besonders neu, aber er kommt zur rechten Zeit. Er kann einen wichtigen Beitrag zur digitalen Transformation leisten.

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Verschwörungstheorien können den Wandel blockieren

Bei Veränderungsprozessen werden oft böse Mächte im Hintergrund vermutet. Solche Fantasien gibt es auf beiden Seiten, bei den Fürsprechern und bei den Widersachern einer Transformation. Obskure Kräfte, so heißt es dann, würden Intrigen spinnen oder einen Komplott schmieden und sich in konspirativen Zirkeln treffen.Ist da etwas dran? Chefredakteur Martin Claßen hat den Verschwörungstheorie-Experten Michael Butter befragt.

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Die Anti-Matrix-Organisation

Die Matrix ist die Organisation der Zukunft – wenn wir die Zeit um fünfzig Jahre zurückdrehen. Die Matrix ist die Organisation der Gegenwart – wenn wir einen Blick auf ihren Verbreitungsgrad werfen. Die Matrix ist Geschichte – wenn wir uns das gegenwärtige Umfeld ansehen: Führung vor dem Hintergrund der digitalen Transformation, Forderung nach Zunahme von Agilität und Change, wohin das Auge blickt. Das alles passt nicht mehr zu einem Strukturmodell wie der Matrixorganisation. Denn Strukturen sind steif, träge und kristallin. Die Zukunft gehört den dynamischen Systemen. Was der Unterschied zwischen einer Organisationsstruktur und einem Organisationssystem ist, wie man vom Rigiden ins Fluide kommt, welche Schwierigkeiten warten, welche Hürden zu überwinden sind und welche neuen Probleme auf uns zukommen, wenn die alten gelöst sind, darum geht es in diesem Beitrag.

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