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Editorial

Wie können wir mit der wachsenden Komplexität und Dynamik des Marktumfelds umgehen? Diese Frage ist in Organisationen allgegenwärtig. Und bei ihrer Beantwortung wird allzu häufig klar, dass die vorherrschende Struktur und Kultur dafür nicht geeignet ist. Menschen müssen zusammengebracht werden, Grenzen und Hemmnisse bei der Zusammenarbeit bestmöglich verschwinden. Bleibt eigentlich nur noch die Frage: Wie denn bitte? Dagmar Dörner wirft einen systemischen Blick auf das Silodenken in Unternehmen und gibt Tipps dazu, wie die Zusammenarbeit zwischen Bereichen besser gelingen kann (S. 10). Dabei plädiert sie für Besonnenheit und Realismus: Unternehmen sollten sich genau überlegen, was sie erreichen wollen – und was sie bereit sind, dafür loszulassen. Martin Klaffke, Stephanie Wackernagel und Stefan Rief sehen in der räumlichen Gestaltung der Arbeitsumgebung einen wesentlichen Hebel für eine bessere Kollaboration. In ihren Beiträgen (S. 20 bzw. S. 30) wird klar, dass Unternehmen wortwörtlich Raum für Zusammenarbeit schaffen können. Bernd Steffens beschäftigt sich mit der Frage, wie dieser Raum genutzt wird. Er fordert: Schluss mit langweiligen Meetings! Wer seine fünf Erfolgsfaktoren beherzigt, wird Meetings zukünftig garantiert effizienter gestalten können (S. 14). Boris Ovcak verlagert die Diskussion in den virtuellen Raum und erklärt, wie Social Collaboration Tools die Zusammenarbeit verbessern können und welche Stolpersteine bei ihrer Einführung existieren (S. 26).

changement
Inhaltsverzeichnis
04
28.5.2019
Corporate culture

Die fünf Kardinalfehler beim Kulturwandel
Prof. Dr. Klaus Eckrich

Im Zuge skandalverdächtiger Managementpraktiken gewinnt das Konzept der Unternehmenskultur an Bedeutung. Diagnosen von „mangelnder Unternehmenskultur“ und „fehlender Führungskultur“ sind nicht nur Weckrufe, sondern stehen direkt mit dem Wertverlust von Unternehmen in Verbindung. Doch nur den wenigsten Organisationen scheint ein nachhaltiger Kulturwandel zu gelingen. Was sind die fünf Kardinalfehler, die Führungskräfte beim Umgang mit der Herausforderung Kulturwandel begehen? Der Beitrag gibt Handlungsempfehlungen, die einen nachhaltigen Erfolg im kulturellen Change ermöglichen.

4 ‑ 8, CM1305309


Jetzt kooperiert doch endlich!
Dagmar Dörner

Nichts lähmt Unternehmen so nachhaltig wie mangelnde Zusammenarbeit zwischen den Bereichen. Dabei sind Ursachen und passende Lösungsstrategien vielschichtig – es braucht einen gesamtheitlichen Blick aufs System. Andernfalls läuft die Organisation Gefahr, sich in Folgeproblemen zu verstricken.

10 ‑ 13, CM1305312


Schluss mit langweiligen Meetings!
Bernd Steffens

Laut einer Studie sehen 89 Prozent der Führungskräfte interne Kommunikation, unter anderem Meetings, als die entscheidende Stellschraube für produktive Führung und optimale wirtschaftliche Ergebnisse an. Andererseits erleben viele Menschen Meetings als stresserzeugende und zeitintensive Veranstaltungen, die im Grunde überflüssig sind. Im Folgenden werden fünf Erfolgsfaktoren vorgestellt. Sie zeigen, was getan werden muss, damit Meetings der psychischen, sozialen und emotionalen Grundausstattung der Menschen entsprechen. Und so zu spannenden lösungsorientierten Erlebnissen der Zusammenarbeit werden.

14 ‑ 18, CM1305315

New work

Arbeitsumgebung: ein Spiegel der Kollaborationskultur
Stephanie Wackernagel / Dr. Stefan Rief

Viele Organisationen liebäugeln mit der Möglichkeit, über die Neugestaltung der Arbeitsumgebung an der Zusammenarbeit ihrer Gemeinschaft zu feilen. Und immer häufiger werden alle Organisationseinheiten in die Entwicklung der neuen Arbeitsräume eingebunden − schließlich möchte man herausfinden, wie denn zukünftig besser kommuniziert werden kann. Die Belegschaft sieht jedoch häufig keinen Grund, am bisherigen Bürokonzept zu rütteln. Eigentlich läuft doch alles ganz wunderbar. Aber warum werden dann trotzdem immer mehr Arbeitsflächen offen gestaltet? Warum müssen die klassischen Besprechungsräume heute mehr können als früher? Darauf gibt dieser Beitrag Antworten.

20 ‑ 25, CM1305317


Social-Collaboration-Tools
Boris Ovcak

Chats, Messenger, Enterprise Social Networks: Mitarbeiter möchten zunehmend Social-Collaboration-Tools nutzen. Und auch die Führungskräfte erkennen deren Potenzial, eine neue Unternehmenskultur im Zuge der digitalen Transformation zu fördern. Doch welche Vorteile bringen diese Tools und wo liegen die Stolpersteine bei der Einführung? Der Beitrag nennt die zentralen Erfolgsfaktoren.

26 ‑ 29, CM1305320


Zusammenarbeit durch Bürogestaltung fördern
Prof. Dr. Martin Klaffke

Die Kultur der Zusammenarbeit ist entscheidend für das Gelingen der digitalen Transformation. Die Einführung von Technik ist eine notwendige, jedoch keine hinreichende Voraussetzung für den künftigen Erfolg. Gerade eine moderne, kollaborationsförderliche Arbeitsplatzgestaltung kann dem digitalen Wandel neuen Schwung verleihen.

30 ‑ 33, CM1305322

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