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Editorial

In meinen jungen Jahren habe ich einmal zwei Semester in Manchester studiert. Zu Beginn eines Seminars, als es darum ging, dass jeder ein besonders interessantes Geschäftsmodell eines Unternehmens vorstellen sollte, fing ich meinen Beitrag mit dem Satz an: „Entschuldigung, mein Englisch ist nicht so gut. Entschuldigung, wenn ich nicht so fließend spreche.“ Ich erinnere mich, dass sehr oft das Wort Entschuldigung vorkam. Der Dozent des Seminars nickte mir nach dieser Einleitung ermutigend zu und sagte nur: „Wir alle können voneinander lernen.“ Das ist über 15 Jahre her, doch diese Situation und diesen Satz habe ich nie mehr vergessen. „Wir alle können voneinander lernen“ – dieser Ausspruch hat mich seitdem im Leben begleitet und ist für mich eine grundlegende Haltung geworden. Egal ob ich heute als Unternehmensberater oder als Journalist unterwegs bin, ich lerne beinahe jeden Tag eine Menge interessanter Menschen kennen. Auch durch changement! konnte ich schon einiges lernen. Das Magazin hat es meiner Meinung nach gut geschafft, den Lesern und Leserinnen einigen Mehrwert für den Joballtag zu bieten, der immer häufiger von Themen rund um Veränderung und Transformation geprägt wird. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinem Vorgänger Martin Claßen ein großes Dankeschön sagen. Dass changement! bei so vielen Menschen gut ankommt, ist vor allem sein Verdienst. Ich werde als Neuer vieles beibehalten und einiges ändern. Ein Punkt ist zum Beispiel, dass ich für jede Ausgabe einen klaren Schwerpunkt setzen möchte. Das heißt: Ein Thema soll anhand mehrerer Artikel von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Was aber bleiben wird: Mit jeder Ausgabe sollen Leser und Leserinnen nach der Lektüre etwas mitnehmen können – einige Inspirationen, interessante Einblicke, Methodentipps oder einen neuen Ansatz. Immer wird es um Veränderung gehen – wie wir mit ihr umgehen, wie wir sie meistern, wie wir sie vorantreiben. Und das betrifft in einer Organisation immer mehr Menschen als nur das obere Management und einige wenige Change Manager. Ich würde changement! gerne als Teil einer Community sehen, in der Menschen voneinander lernen und sich gegenseitig dabei unterstützen, erfolgreich Veränderungen zu gestalten. Lassen Sie mich deshalb an Ihren Ideen teilhaben und geben Sie mir Feedback, damit changement! lebendig und lesenswert bleibt. Schreiben Sie mir, was Ihnen gefällt und was weniger. Schreiben Sie mir, wenn Sie Ideen für Beiträge haben! Ich freue mich darauf. Jan C. Weilbacher chefredaktion@changement-magazin.de Twitter: @JWeilbacher


changement

Inhaltsverzeichnis
05
28.7.2019
Aufgespießt
Toolkit
Schwerpunkt

„Hört auf, Marktforschung zu machen“
Christoph Keese

Mit seinem Buch „Silicon Valley“ begann auch hierzulande eine breite Diskussion zu Digitalisierung und Disruption. Seitdem hat sich Christoph Keese einen Namen als Transformationsexperte gemacht. Er ist nicht nur Autor, sondern auch Berater und Podcaster. Ein Gespräch über Kundenbedürfnisse, disruptive Technologien und Schmerzpunkte beim Erlebnis Autofahren.

12 ‑ 15, CM1309796


Intelligente Produkte brauchen interdisziplinäres Arbeiten
Eva Sybille Zepke

Um analoge Produkte smart zu machen, braucht es mehr als nur Technologie – zum Beispiel eine lösungsorientierte Kultur, Interdisziplinarität und Entscheidungen auf Expertenlevel. Ein Beitrag über die richtigen Weichenstellungen für einen dauerhaften Markterfolg.

16 ‑ 18, CM1309799


Die Digitaleinheit als Beschleuniger
Philipp Depiereux

Unternehmen sollten keine Angst vor der Disruption haben. Mehr noch: sie müssen sich trauen, das eigene Stammgeschäft anzugreifen. Digitaleinheiten können dabei helfen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln – und dadurch die Kernorganisation transformieren.

19 ‑ 21, CM1309802


„Wir sind sehr disruptiv unterwegs“
Jörg Hellwig / Eva Degener

Lanxess macht eine umfassende Transformation durch und traut sich was: Mit CheMondis als Teil der Digitalisierungsinitiative hat der Chemiekonzern eine Plattform entwickelt, auf der man nicht nur Lanxess-Produkte kaufen kann, sondern ebenfalls Waren der Konkurrenz. Im Interview erläutern Jörg Hellwig und Eva Degener die Hintergründe und erklären, warum Lanxess in der Transformation auf Data Analytics und seine Digital Driver Community setzt.

22 ‑ 26, CM1309804


Disruption aus Markdorf: Die alten Stärken für ein neues Geschäft
Dr. Valentin Langen

Mit Ioniq Skincare will die Wagner Group in den bisher wenig digitalisierten Beauty- und Kosmetikmarkt eintreten und ihn disruptieren. Das ist erstaunlich für ein Anlagenbauunternehmen, das bislang industrielle Beschichtungstechnologien entwickelt hat. Für Ioniq-Gründer Valentin Langen aber kein Problem. Indem man Technology Repurposing mit einem Corporate Start-up verknüpfe, könne man sogar ausgesprochen erfolgreich in fremde Industrien einsteigen, sagt er.

27 ‑ 31, CM1309808

Einblicke
Debatte

Wie partizipativ kann die Entwicklung der Strategie sein?
Winfried Berner / Thomas Dallüge

Kontraste greift kontroverse Debatten auf. Zwar ist im Change Management nichts nur so oder nur anders. Mittelwege bieten meist die besseren Lösungen. Deutliche Positionen helfen aber, die eigene Sicht- und Vorgehensweise zu klären. In dieser Debatte geht es um die Frage, wie viel Partizipation die Strategieentwicklung verträgt – ob also viel Partizipation die Strategiefindung besser macht oder nicht gerade dieser Bereich einer derjenigen ist, der für eine breite Beteiligung ziemlich ungeeignet ist.

43 ‑ 45, CM1309819


Angst in Motivation wandeln
Dr. Markus Ramming

Nicht selten entstehen bei Menschen im Rahmen von Veränderungsprozessen Ängste, die von Führungskräften nicht erkannt werden. Die Konsequenz ist Widerstand gegen den Wandel. Es ist deshalb wichtig, auf Erkenntnisse der Neurowissenschaften zurückzugreifen, um Strategien zur Bewältigung von Ängsten entwickeln zu können.

46 ‑ 49, CM1309821


„Und jetzt alle einmal agil, bitte!“
Judith Muster / Lars Gaede

Trotz breiter Methodenschulungen, Heerscharen hochbezahlter Coaches und Dauerpredigten vom Top-Management: Die meisten Agilitätsinitiativen zerschellen an der Organisationsrealität. Ist es Zeit, den Hype zu begraben? Im Gegenteil – es ist Zeit, endlich richtig hinzuschauen! Ein Plädoyer für ein organisationskluges Agilitätsmanagement aus organisationssoziologischer Sicht.

50 ‑ 53, CM1309824


Mit Freundschaft zur Innovation
Prof. Dr. Stephan Kaiser

Freundschaftliche Beziehungen spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Innovationskraft des Unternehmens zu fördern.

54 ‑ 55, CM1309826

Change maker

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