Ausblick

Die nächste Ausgabe changement! erscheint am 27. August 2018.

Freuen Sie sich unter anderem auf die folgenden Themen:

Sonderausgabe: Blick über den Tellerrand

Mit Neugier, Offenheit und einem Gespür für das Umfeld der Organisation erkennt man das, um was es bei Veränderungen geht: Schauen wo man steht, wohin man will und wie sich auf diesem Weg die treibenden und bremsenden Kräften entfalten.


 — Basics —

Wir haben mit Wolfgang Ullrich gesprochen, um herauszufinden, warum Werte inzwischen so populär sind und Glaubensbekenntnisse von Befürwortern und Widerständlern organisatorischer Veränderungen wie eine Monstranz vor sich hergetragen werden. In einem Essay aus der Redaktionsfeder zeigen wir, was es mit „Purpose“, also dem Sinn und Zweck von Veränderungen, auf sich hat. Achim Weiand und Frank Orthey begründen ihre sehr unterschiedlichen Sichtweisen, ob dem Change Management die „Toolification“ und damit der Fokus auf die Werkzeuge gut tut.


— Fälle —

Liliana Vasconcellos-Guedes und Laila Hofmann blicken auf Brasilien, das einstige Wunder-, heutige Krisen- und wohl bald wieder Wunderland, und seine Besonderheiten im Change Management. Annette Hugger und Henning Patzke haben zwei konkrete Vorschläge für die heikle Situation im Verlauf eines Veränderungsprojekts, die der Verantwortliche „einfach nur mega-peinlich“ findet.
Thorsten Unger zeigt, wie der Vertriebsbereich eines Automobilherstellers mittels Gamification völlig neue Wege beschritten hat.


— Rollen —

Wolfgang Güttel stellt die Frage „Wann geht der Boss denn endlich?“ und durchleuchtet die Figur des Chefs, der vielerorts zum größten Bremser bei Transformationen geworden ist. Eine erst auf
den zweiten Blick wirksame Rolle in Zeiten des Wandels wird von Klaus Eckrich skizziert: das Vorbild, dessen Vorgehen subtil, geräuschlos und gnadenlos konsequent ist. Ein Stakeholder mit
zunehmender Bedeutung sind Bürgerinitiativen, die sich meist gegen eine Veränderung stellen. Jan-Hendrik Kamlage und sein Team haben erforscht, wie man sie gewinnt und wie man sie verliert.


— Stil —

Brigitte Biehl verdeutlicht Formen und Anwendungen der Kunst im Change Management, was nützlich ist und was nur ein netter Gag bleibt. Antonella Giannone beschreibt Mode als Ausdruck einer Haltung, mit der die Kleidung zum Code wird, beispielsweise zur Tarnung von Macht. Enrico Brissa argumentiert, warum „alte“ Manieren weiterhin ihre Berechtigung für den zwischenmenschlichen Umgang besitzen und warum sich andere Verhaltensregeln mit der Zeit verändert haben. Erika Regnet stellt eine Studie vor, mit der der zunehmende Hass im Internet und seine Motive analysiert wurden.


„Die Neugier steht immer an erster Stelle des Problems, das gelöst werden will.“

Galileo Galilei,
Italienischer Universalgelehrter

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