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Neue Arbeitswelten erfolgreich einführen


Die erfolgreiche Einführung von «New Office»-Konfigurationen ist als umfassender Veränderungsprozess zu verstehen und wird vor allem davon bestimmt, wie gut es dem Management gelingt, Mitarbeiter wie Führungskräfte für neue Arbeitswelten zu gewinnen.

Unter dem Begriff „New Work“ haben Unternehmen wie Lufthansa oder Philips neue Bürowelten eingeführt, die nicht nur eine optimierte Flächennutzung erlauben. Sie sollen zudem die Agilität der Organisation erhöhen, die Produktivität verbessern und die Arbeitgeberattraktivität steigern. Grundlegendes Gestaltungsmerkmal ist eine offene Raumfläche, die in flexibel nutzbare Zonen unterteilt ist, vielfältige Arbeitsmöglichkeiten vorsieht und vor allem Raum für Interaktion bietet. Beschäftigte sollen dabei je nach Aufgabe den passenden Arbeitsplatz wählen: für Routinetätigkeiten den Einzelarbeitsplatz im „Team Space“, für den informellen Austausch die Lounge, für hoch konzentriertes Arbeiten den „Thinktank“.

Neben räumlich-strukturellen Veränderungen bedingen neue Bürokonzepte regelmäßig veränderte Verhaltensmuster und verlangen die Anpassung von Einstellungen und Denkweisen. Wer die Beschäftigten nicht frühzeitig für ein neues Bürokonzept gewinnt und an der Gestaltung ihrer künftigen Arbeitswelt beteiligt, darf sich keinesfalls wundern, wenn seine Initiative nicht überall fruchtet. Der Übergang von traditionellen Bürokonfigurationen zu zukunftsorientierten Bürolandschaften ist als tief greifender Veränderungsprozess zu verstehen und durch Change Management systematisch zu orchestrieren.

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Autor: Prof. Dr. Martin Klaffke lehrt Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personal und Organisation, an der Hochschule für Technik und
Wirtschaft Berlin und leitet das Hamburg Institute of Change Management.


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