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Kontraste: Geld wirkt (nicht)


Lassen sich Mitarbeiter in Organisationen durch mehr Geld nachhaltig zu mehr Leistung motivieren, oder haben Anreize dieser Art keinen langfristig positiven Effekt? Marcus Veit und Dr. Reinhard K. Sprenger mit ihren ganz unterschiedlichen Einschätzungen zu dieser Frage.

In der modernen Ökonomie gilt Geld als Tausch- und Zahlungsmittel. Den Begriff gab es bereits in der althochdeutschen Sprache vor tausend Jahren – „gelt“ bedeutete Vergeltung und Vergütung. Es scheint schon lange klar zu sein, dass man für Geld eine Gegenleistung erwarten kann: warum denn nicht auch die Motivation der Führungskräfte und Mitarbeiter, etwa zur Mitwirkung bei Veränderungen?
Wenn Mitarbeiter ihren Ansporn ausschließlich aus ihrer Tätigkeit ziehen, hätten extrinsische Anreize keinen Wert mehr. Und wenn mehr Geld nicht mehr Leistung bedeutet, dann bräuchten Unternehmen keinen Cent für Bonuszahlungen ausgeben.

„Wähle einen Job den du liebst und du musst nie wieder arbeiten.“ (Konfuzius)

Die Fülle an klugen Zitaten zu Geld und seiner Wirkung ist unermesslich. Lassen wir dies und fragen zwei ausgewiesene Experten zu ihren Argumenten. Was genau bewirkt das Geld, mehr Geld, steigt damit die Motivation und letztlich die Performanz – kurzfristig oder sogar langfristig? Oder bringen die materiellen Goodies keinen zusätzlichen Push, zumal der wesentliche Ansporn zur Mitwirkung in Organisationen auf ganz anderen Antreibern basiert?

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