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    GAMIFICATION IN CHANGE WORKSHOPS


    Change-Experten ist es bekannt: die wahre Wirkung von Change-Prozessen auf Mitarbeiter bleibt für Führungskräfte häufig im Dunkeln. Gefühle und Widerstände sind nur schwer zu erkennen. Tools mit intuitiven und spielerischen Elementen können in kürzester Zeit helfen, diese Vorgänge besser zu verstehen und wirksame Vorgehensweisen zu entwickeln. Mit den Händen etwas zu gestalten, unterstützt Menschen dabei, den wirklichen Kern von Problemen und Lösungen besser wahrzunehmen. Zwei Tools, die diese Bedingungen erfüllen, sind ActeeChange und Lego® Serious Play®.

    ActeeChange: Wirkungen erkennen
    ActeeChange bildet eine Change-Simulation anhand eines konkreten Projekts ab. Wesentliche Phasen eines Veränderungsprojekts sind auf einem großen Spielbrett zu sehen. Dort repräsentiert ein Schiff das Change-Projekt, Figuren stehen für die Stakeholder, die durch das Projekt und den Change betroffen sind. Die Teilnehmer haben verschiedene Handlungsoptionen, wie sie die kommende Veränderung initial in ihr Team kommunizieren wollen. Sie können rational starten und die Ziele erklären, sie können aber auch emotional beginnen, indem sie thematisieren, was auf die Betroffenen zukommt.
    Hat das Team seine Entscheidungen getroffen, loggt es sich ins digitale ActeeChange-System ein, erfasst sie und bekommt eine Resonanz, wie sich das Projekt und die Einstellung der Stakeholder durch die Entscheidungen verändern. Die Simulation zeigt, dass ein gesunder Mix notwendig ist, um ein Projekt voranzubringen und gleichzeitig die Mitarbeiter nicht zu verlieren. Jeder der drei wesentlichen Abschnitte – Beginn, Durchführung und Festigung des Change – wird mit einer intensiven Reflexion abgeschlossen. So entsteht ein iterativer Prozess im Sinne von „plan-do-check-act“.

    Lego® Serious Play®: – vom freien Bauen zu konkreten Fragen und Antworten
    Lego® Serious Play® ist ein Tool für die Teamentwicklung und um Veränderungsprozesse zu begleiten, das am besten bei einer Gruppe von sechs bis zehn Teilnehmern eingesetzt wird.
    Ein Workshop beginnt mit dem „Skills Building”: Die Teilnehmer bauen zunächst relativ einfache Strukturen – einen Turm beispielsweise. In einem weiteren Schritt könnte dann eine Aufgabe lauten, den Turm so zu modifizieren, dass er etwas über die eigene Person als Projektleiter aussagt. Nach dem „Skills Building“ beleuchten die Teilnehmer herausfordernde Fragestellungen, indem sie dazu ein Modell bauen.
    Im Anschluss kann die Gruppe ein gemeinsames Modell entwickeln, in das Elemente aus den individuellen Modellen integriert werden. In diesem Integrationsprozess teilen die Teilnehmer ihre unterschiedlichen Wahrnehmungen. Aus vielen individuellen Modellen und Geschichten entsteht nun eine gemeinsame Erzählung, ein Ergebnis, das von allen gemeinsam getragen wird. Zum Prozess gehört eine ausführliche Dokumentation des Geschehens, mit Fotos und Notizen oder auch Videos.

    Auch gut für das Budget
    Die Erfahrungen zeigen: Im Vergleich zu anderen, traditionellen Workshop-Formaten führen spielerische Methoden überraschend effizient zu beeindruckenden und nachhaltigen Ergebnissen. Sie sind gut für das Budget, aber vor allem zentral für den Erfolg von Change – oder Transformationsprozessen und dem Wandel von Lernkulturen in Unternehmen.

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