Handelsblatt News

AUTOINDUSTRIE : Ford: Strategie gesucht

Der Ex-Möbelmanager Jim Hackett sollte Ford neu beleben. Doch statt mutig in das Elektrozeitalter aufzubrechen, verliert der Konzern den Anschluss an die Konkurrenz. Wenn der Autohersteller am Mittwoch Zahlen vorlegt, erwarten die Investoren Klartext. Es droht ein umfangreiches Sparprogramm.

Bilder aus dem Sport wählt Jim Hackett besonders gern: "Fords Fitness ist nicht da, (...)

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GESETZESVORHABEN : Die Wirtschaft warnt vor Pranger

Verbände laufen Sturm gegen die Berliner Pläne für Unternehmenssanktionen.

Mit scharfer Kritik reagiert die Wirtschaft auf die Pläne von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD), künftig Unternehmen in Fällen wie der Abgasaffäre bei VW mit Sanktionen zu belegen. "Der Dieselskandal sollte nicht missbraucht werden, um ein allgemeines Negativbild der Wirtschaft zu zeichnen. Die ganz überwiegende (...)

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LEITARTIKEL : Kinder an die Rechner

Um die digitale Kompetenz zu fördern, sollte Deutschland auch unkonventionelle Wege gehen, meint Johannes Steger.

Es gehört zum Start-up-Dasein beinahe so dazu wie der obligatorische Kickertisch: die Klage über den Mangel an Fachkräften. Wer mit Start-up-Gründern oder Digitalunternehmern spricht, der hört landauf, landab vom großen Mangel an digitalen Spezialisten - also Softwareentwicklern oder (...)

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JENS BAAS : "Die Gefahr besteht, dass Kassen untergehen"

Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK) sieht eine gefährliche Schieflage im Gesundheitswesen. Für einige Versicherer stellt sich die Existenzfrage.

TK-Chef Jens Baas könnte eigentlich zufrieden sein. Mit mehr als zehn Millionen Versicherten ist die Techniker die größte Einzelkasse in Deutschland. Die Entwicklung von Mitgliedern und Finanzlage ist positiv. Doch ihn treiben Sorgen um, (...)

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VOITH : Erst prüfen, dann binden

Familienunternehmer sollten externe Manager erst nach einer Bewährungsprobe an die Spitze lassen, rät Martin Buchenau.

Familienunternehmen haben ihre ganz eigene Kultur. Den richtigen Ton und Stil zu treffen ist für externe Manager nie trivial. Das kann richtig schiefgehen, wie beim Esslinger Automatisierungsspezialisten Festo vor zwei Jahren und wie jetzt beim Anlagenbauer Voith mit (...)

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STEPHAN SCHALLER : Voith-Chef verlässt Traditionskonzern nach nur sieben Monaten im Amt

War es nur ein sehr großes Missverständnis? Voith-Chef Schaller geht. Das wirft kein gutes Licht auf Chefaufseher Hans-Peter Keitel.

Probezeit nicht bestanden, würde bei einem einfachen Mitarbeiter darüber stehen: Beim Traditionsunternehmen Voith klingt das harmloser. "Stephan Schaller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Voith Group, wird sein Amt bis zum 31.10.2018 aus persönlichen Gründen niederlegen", (...)

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Masterplan im Crashtest

Daimler erzürnt mit der nächsten Gewinnwarnung seine Investoren. Das Ziel von Konzernchef Zetsche, ab 2021 die Führung des Aufsichtsrats zu übernehmen, gerät in Gefahr.

Keinesfalls sollten andere über die Erbfolge in Stuttgart bestimmen. Daimler-Chef Dieter Zetsche und sein Oberaufseher Manfred Bischoff wollten partout vermeiden, von der Börse getrieben zu werden. Als sich im (...)

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GEHÄLTERSTUDIE : Was deutsche Firmenchefs verdienen

Eine exklusive Untersuchung zeigt: In der Industrie werden GmbH-Geschäftsführer am besten bezahlt. Frauen sind in den Führungsgremien selten.

Er ist 52 Jahre alt. Er fährt einen Audi A6 als Dienstwagen. Er führt 37 Mitarbeiter. Fast 48 Stunden ist er jede Woche für die Firma im Einsatz. 171 000 Euro bekommt er als Festgehalt (...)

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