Othering

Der Begriff „Othering“ ist vom englischen Adjektiv „other“ abgeleitet. Seine Funktion liegt in der Differenzierung vom „Anderen“: Über die Assoziationen unnormal, abweichend, befremdlich errichtet es eine Schranke zwischen „uns“, den scheinbar Richtigen, und „jenen“, den anderen und damit angeblich Verkehrten. Das Othering nutzt diese Distanzierung, kann bei Veränderungsprozessen ein Wirgefühl erzeugen und Energien für den Wandel freisetzen. Andererseits birgt die übertriebene Anwendung erhebliche Risiken, besonders für die Zeit nach der Transformation. Weiterlesen[…]


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LEITARTIKEL: Teurer Vertrauensverlust


  Autoindustrie und Energiebranche beweisen: Die Unternehmen meinen es nicht ernst mit der Nachhaltigkeit, kritisiert Bert Fröndhoff.
Die Warnung kam aus unerwarteter Ecke. "Besonnenheit und Weitsicht" müsse RWE angesichts der zugespitzten Situation im Hambacher Forst zeigen, forderte Winfried Mathes von der Fondsgesellschaft Deka. Der Investor fürchtet, dass der Stromkonzern durch eine Eskalation der Proteste im (...) Weiterlesen
  • Vorstandschef Joe Kaeser sollte den "Social Impact" eines Vertrags mit dem Irak nicht überbewerten, empfiehlt Dieter Fockenbrock.
  • Die Konzerne wollen gemeinsam den Markt fürs Smart Home erobern: Sie bieten eine Plattform an, um den Energieverbrauch privater Haushalte intelligent zu steuern. Der Markt ist noch jung, verspricht aber hohe Wachstumsraten.
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Studie: Digitale Transformation erfordert transformative Leader

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Die Digitalisierung setzt deutsche Unternehmen unter gewaltigen Veränderungsdruck. Insbesondere die mit ihr verbundene zunehmende Volatilität und Komplexität erfordern vielerorts einen tiefgreifenden Wechsel – oft kompletter Strategien und Geschäftsmodelle. Eine aktuelle Studie zeigt, dass der klassische Manager-Typus dafür aus dem falschen Holz geschnitzt ist. Gefragt sind stattdessen charismatische Führungspersönlichkeiten Weiterlesen[…]

Kontraste: Geld wirkt (nicht)

Kontraste greift kontroverse Debatten auf. Zwar ist im Change Management nichts nur so oder nur anders. Mittelwege bieten meist die besseren Lösungen. Deutliche Positionen helfen aber, die eigene Sicht- und Vorgehensweise zu klären. In dieser Debatte zwischen Dr. Reinhard K. Sprenger und Marcus Veit geht es um eine der klassischen Fragen im People Management, ob Geld eine motivierende Wirkung entfaltet – etwa bei Veränderungsprozessen – oder ob das Monetäre nicht so zieht. Weiterlesen[…]

Korrektur zu Ausgabe 5/18

Liebe Leserinnen und Leser, „Überzeugend präsentieren“ ist das Titelthema der aktuellen changement!-Ausgabe (5/2018), die gestern erschienen ist. Leider ist uns selbst eine überzeugende Präsentation in dieser Ausgabe nicht lückenlos gelungen: In dem Beitrag „Präsentieren in Change-Prozessen“ stellt Autor Jörg Abromeit unter anderem die Dos und Don‘ts zum Umgang mit der verdeckten Agenda bei einer Präsentation […] Weiterlesen

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